Lötschmelze auf Aluminiumbasis
Gute Kompatibilität, hervorragende Korrosionsbeständigkeit gelöteter Verbindungen, ästhetisch ansprechender Prozess und die Möglichkeit, Verbindungen für komplexe Strukturbauteile zu schaffen.
Nickelbasiertes Lötflussmittel ist ein Lötmaterial, das aus Nickel als Grundmatrix besteht und mit niedrigschmelzenden Elementen wie Bor, Silizium und Phosphor sowie verstärkenden Elementen wie Chrom, Kobalt, Molybdän, Wolfram und Eisen kombiniert wird.
Kupferbasierte Lötlegierungen beziehen sich auf eine Klasse von Lote, deren primäres Grundelement Kupfer (Cu) ist. Das Löten ist ein Fügeverfahren, bei dem das Zusatzmaterial – dessen Schmelzpunkt niedriger liegt als der der Grundwerkstoffe (die zu verbindenden Werkstücke) – erhitzt wird, bis es schmilzt. Das geschmolzene Zusatzmaterial benetzt anschließend die Grundwerkstoffe, füllt die Spalte an der Verbindung aus und bildet durch gegenseitige Auflösung und Diffusion mit den Grundwerkstoffen eine starke Verbindung zwischen den Werkstücken.
Silberbasiertes Lötflussmittel ist ein Lötmaterial, dessen Hauptbestandteil Silber (Ag) ist. Es ist in der Regel in Form von Drähten, Blechen, Bändern oder Pulvern erhältlich.
1. Hervorragende Korrosionsbeständigkeit: Der hohe Molybdängehalt (Mo) verbessert die Beständigkeit gegen Lochfraß und Spaltkorrosion und macht das Material geeignet für anspruchsvolle Umgebungen wie maritime und chemische Anwendungen. 2. Biokompatibilität: Zertifiziert gemäß ISO 10993 für biologische Sicherheit, geeignet für die Herstellung medizinischer Geräte und Implantate. 3. Hohe Reinheit mit geringen Verunreinigungen: Sauerstoffgehalt ≤ 0,1 %, Kohlenstoffgehalt ≤ 0,03 % – reduziert Druckfehler und gewährleistet eine hohe Dichte und Festigkeit des Endprodukts. 4. Ausgezeichnete Verarbeitungseigenschaften: Hohe Kugelförmigkeit (90–95 %), hervorragende Fließfähigkeit (Hall-Fließzeit ≤ 25 s/50 g); ideal für additive Fertigungsverfahren wie SLM und EBM.